Pressemitteilung vom 27.07.2009
München, Juli 2009 AUCTUS hat im vergangenen Jahr gegen den Markttrend
erhebliche Wertsteigerungen des Portfolios erzielt. Diese positive Entwicklung setzt sich
im laufenden Jahr fort. Bereinigt um Unternehmens-Zu- und Verkäufe lag der Portfoliowert Ende 2008
etwa 50 % über 2007. Mit mehreren erfolgreichen Unternehmensverkäufen zu weit überdurchschnittlichen
Renditen hat AUCTUS auch im 2. Halbjahr 2008 und 1. Halbjahr 2009 Belege für den konservativen Wertansatz
seiner Portfoliounternehmen liefern können. Damit nimmt AUCTUS vor dem Hintergrund branchenweiter
Herausforderungen eine Ausnahmerolle ein und zeigt, dass eine nachhaltige Rendite im Bereich
Private Equity möglich ist.
Die Jahre 2008 und 2009 werden für viele Private Equity Investoren erhebliche Verluste
bedeuten. Sofern sich die Exitmärkte nicht sprunghaft erholen, wird es nicht bei Buchverlusten bleiben.
Die Bewertungen der großen Fonds, welche Milliarden an Eigenkapital – mit Milliarden an Schulden gehebelt –
in teure Großunternehmen investiert haben, sind über Quellen wie CalPers und Washington State etc. nachvollziehbar.
Sie liegen etwa 30 – 70 % unter dem Einstiegswert der Beteiligungen, die 2006 und 2007 eingegangen wurden.
Für den Wertverfall gibt es vor allem zwei Gründe: Die Unternehmen wurden erstens mit einem hohen Vielfachen
ihres Ertrags erworben und zweitens zu durchschnittlich 75 % fremdfinanziert. Bei krisenbedingt sinkender
Profitabilität und limitierten operativen Stellgrößen der klassischen Finanzinvestoren ist das Eigenkapital
der Investoren schnell aufgezehrt.
AUCTUS hat mit der Mittelstandsfokussierung schon vor vielen Jahren bewusst
eine andere Positionierung gewählt, welche die - nicht nur in Krisenzeiten - deutlich überlegene
Performance erklärt: Investments in profitable mittelständische Marktführer mit gutem Wachstumspotential
ermöglichen Transaktionen, bei denen die Lösungskompetenz für den Unternehmer und die Zukunft des
Unternehmens über der Optimierung von Kaufpreisen in großen Auktionen steht. Dass reines „Financial Engineering“
im Sinne passiver Wertsteigerung des Eigenkapitals durch simple Entschuldung keine nachhaltigen Renditen
erwirtschaftet, hat AUCTUS schon vor der Finanzkrise erkannt – ohne dafür Lehrgeld zu bezahlen.
Trotz der guten Positionierung unserer Unternehmen zum Zeitpunkt des Kaufes, gibt es in vielen
Fällen noch ungleich höhere Professionalisierungs- und Entwicklungspotentiale als bei Großunternehmen.
Wir unterstützen mit Kapital, Know-how und hochgekrempelten Ärmeln. Auch weil wir fast 10 % des gesamten
Fondsvolumens von deutlich über € 100m an eigenem Geld investieren, riskieren wir lieber vor Ort eine
schmutzige Krawatte als eine schlechte Bilanz. Beispiele sind die Steigerung des Umsatzes gegen den
Markttrend durch dezidierte Vertriebsinitiativen, inkl. Kunden- und Industrie-Screening, Erweiterung
der Sales Teams und Investitionen in IT für bessere Transparenz von Finanzzahlen bis hin zum früheren
und präziseren Reagieren im Sinne von notwendigen Kostenprogrammen – stets mit dem Ziel, auch in
herausfordernden Zeiten wertvolles Firmenwissen im Unternehmen zu halten. Jedes unserer Unternehmen
schreibt trotz der Krise Gewinne.
Nicht nur der Investmentansatz und die Größenklasse, sondern auch die Auswahl
der Industrien entscheidet über den Erfolg: Das Portfolio mit hohem Anteil nichtzyklischer
Industrien wie Altenpflege, Pharma; Bildung und IT Leistungen mit hoher Kundenbindung wurde in
den Jahren 2005 bis 2007 aufgebaut. Seit 2008 wurden gute Bewertungen in zyklischeren Industrien
zum Exit genutzt, so dass die aus Verkäufen kommenden Rückflüsse in 2008 den Betrag der Neuinvestments
im gleichen Jahr um ein hohes Vielfaches überstiegen. Keiner der Exits in 2008 und 2009 brachte
den Investoren weniger als 50 % jährliche Verzinsung (IRR). Dort, wo AUCTUS noch heute in zyklischen
Industrien investiert ist, wurden die Unternehmen frühzeitig für die Krise wetterfest gemacht.
Damit werden unsere Investments ihre Marktanteile in der Krise deutlich ausbauen, um von einer
späteren Markterholung überdurchschnittlich zu profitieren.
AUCTUS hat sich zum Ziel gesetzt, die marktführende Position beim Kauf kleinerer,
profitabler und wachstumsstarker Unternehmen im deutschsprachigen Mittelstand weiter auszubauen.
Das stabile bestehende Portfolio liefert dazu eine solide Grundlage – ebenso wie die erfolgreichen Exits,
die die Kriegskassen unseres Evergreenfonds mit trockenem Pulver gefüllt haben. Mit dem größten Team
im deutschen Mittelstands Private Equity können wir Brachenkompetenzen in den Bereichen Healthcare,
Business Services, Chemie, Bildung, IT und Produzierendes Gewerbe sukzessive vertiefen und neue
Themen wie erneuerbare Energien entschlossen adressieren. Wir sind stark genug, unsere Partnerschaften
mit den Besten der Branche im Bereich M&A, Recht, Technologie und Finanzierung auszubauen und damit
unseren Vorsprung hinsichtlich Lösungskompetenz, Schnelligkeit und Verlässlichkeit zu festigen.
Unsere Referenzen sprechen sich herum: Das Ziel ist immer die beste Lösung für den Unternehmer – zu jeder Zeit.
AUCTUS ist eine der aktivsten und renommiertesten Beteiligungsgesellschaften im deutschsprachigen Mittelstand und beteiligt sich sowohl im Rahmen von Buy-and-Build Konzepten, Nachfolgelösungen und Konzernausgliederungen mehrheitlich an ertragreichen und etablierten Unternehmen, als auch an Management Buy-Outs, Management Buy-Ins und Owners Buy-Outs.
Der Fokus von AUCTUS liegt auf Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 10 Mio.
EUR und 150 Mio. EUR und einem Transaktionsvolumen zwischen 10 Mio. EUR und
50 Mio. EUR. AUCTUS hat in 2007 und 2008 über 20 Unternehmen in unterschiedlichen
Branchen erworben.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.